Stagg L300 BK Testbericht
Vor ca. 3 jahren habe ich über Ebay die Stagg Les Paul L300 BK für 129 Euro erworben. Die Kopie hat einen massiven Erlenkorpus mit eingeleimten, 22 bündigem Hals mit Rosenholzgriffbrett, 2 Humbucker sowie 2 Volume und 2 Tone Potis und einen Pickup Kippschalter. Die Gitarre besitzt kein Schlagbrett.
Wandern wir mal vom Kopf abwärts…
Die Les Paul typische Kopfplatte hat das alte, kupferne Stagg Emblem. Die ölgekapselten Kluster-Style Mechaniken funktionieren einwandfrei. Die Wirbel lassen sich exakt einstellen und bleiben äusserst stimmstabil. Keineswegs typisch für Gitarren dieser Preisklasse. Der eingeleimte Hals mit Rosenholzgriffbrett hat 22 Bünde, die gut abgerichtet wurden. Der dicke Hals ist sehr stabil. Der Versuch, den Hals wärend des Spiels zu biegen, um die Saitenstimmung zu verändern, blieb ohne Erfolg. Der Halsstab lässt sich sehr gut den verschiedenen Saitenstärken einstellen. Sie lässt sich sehr leicht spielen. Dickes Plus!
Kommen wir zu den Tonabnehmern. Beide Humbucker hören sich glasklar an. Selbst der Halspickup matscht nicht. Weder Clean noch verzerrt. Supi.
Die Gitarre ist nicht leicht, aber welche Paula ist das schon!? Das gehört sich auch so ;)
Die gesamte Verarbeitung ist ordendlich. Da gibt es eigendlich nichts zu meckern. Da habe ich bei Gibsons Epiphones ganz anderes erlebt.
Ich weiß nicht wo Stagg Ihre Gitarren herstellen lässt und ob diese in Europa nochmals einer Qualitätskontrolle unterzogen werden. Das Teil, dass ich mein Eigen nenne, ist locker das doppelte des Kaufpreises Wert!!!
FAZIT: Wirklich viel Gitarre für wenig Geld! An eine Originale von Gibson kommt Sie natürlich nicht ran, das sollte jedem klar sein. Nichts desto trotz kann ich diese Gitarre wärmstens weiter empfehlen!
Wie man Gitarren nicht bauen sollte, könnt Ihr in meinem Keipertest nachlesen!
PS: Die Gitarre kostet aktuell etwas unter 200 Euro. Das Geld ist sie aber Wert!
ACHTUNG!!! DIESER TEST BEZIEHT SICH AUF MEINE ERWORBENE STAGG L300 BK. DASS SOLL NICHT HEISSEN, DASS ALLE GITARREN DIESES HERSTELLERS SO VERARBEITET SIND!!!
(In diesem Falle wäre es aber Wünschenswert ;) )
Welche Erfahrungen habt Ihr mit Stagg Gitarren gemacht? Hat Euch dieser Test gefallen?
Kritik? Schreibt’s mir…

Samstag, 9. Februar 2008 12:46
Hi Chris
was willst den für das Teil haben??
Meine andere liegt ja noch bei Marco im Keller
unlackiert <<<<< weiste noch da wohnte er noch bei der Hose
Las mal durchblicken was du willst. Grüsse Jordan
Samstag, 9. Februar 2008 20:21
30-40 Euro dachte ich. Ich spiele sie eigendlich sehr gerne, aber der Platz für meine Gitarren ist zu knapp.
Man kann eigendlich alle Stilrichtungen mit spielen bis auf Heavy. Da fehlt ein wenig Biss. Dafür nahm ich meine umgebaute Gitarre, aber die hab ich ja jetzt nimmer.
Überleg Dir’s mal ob Du Sie haben willst..
Sonntag, 10. Februar 2008 2:28
Ich hab noch platz an der wand
is gekauft.
Wenn dann ist sie ja mehr für Marco damit er was zum Spielen hat wenn er da ist. (selten) ..und da Marco eh nur “Nutting als Mathias” spielen kann ist das mit dem biss egal.
Sonntag, 10. Februar 2008 9:23
LOL. Die Gitarre hat aber ein paar Dings und Dongs. Also Macken, dass sollte dir klar sein. Auf der anderen Seite, für wenig Geld sollte man auch keine Neuware erwarten. Ausserdem brauchst Du dann auf das Teil nicht so aufpassen. ;)
Schick mir ne Mail wie wir den Deal über die Bühne bringen…
Freitag, 15. Februar 2008 11:54
*bump*
Freitag, 15. Februar 2008 11:55
des machd gar nix… de jordan had auch so e paar dings und dongs bzw. macken macht der auch gern… in möbelsrücke bevorzugt, mittels teuerer experimentalfahrzeuge von bmw, am liebsten in der wohnung!
Freitag, 15. Februar 2008 16:57
Macht mal was zusammen aus um die Gitarre zu holen…
Samstag, 16. Februar 2008 21:57
Mache ma chris mache ma. Wen ich ohne M. komme könne ma besser über`n läschtern.
Samstag, 16. Februar 2008 21:58
oh kuhl… und ich spar zeit… wobei… dich chris würd ich ja schon gern ma wieder sehn
Samstag, 16. Februar 2008 22:23
Ich bring dir ein Foto mit. Das is was für die Ewigkeit.