Einsam und verlassen…

Freitag Abend, nach 20 Uhr. Meine jüngste Tochter schläft schon, die Grosse hat Besuch von Ihrer Cousine bekommen. Sie schläft hier. Die liegen schon im Bett und schaun sich ‘Barbie – Rapunzel’ an. Bis die Beiden aber einschlafen dauert es noch. Meine Frau hat sich Frei genommen und ist mit ner Hand voll Schwägerinnen Schlittschuhlaufen.

Da sitz ich nun und schlage die Zeit tot. Könnte Musik machen, zeichnen, Fern sehen. Aber darauf habe ich null Bock. Auf Youporn läuft auch nichts gescheites P . Neue Freeware im WWW habe ich auch schon durchstöbert, News sind gelesen, E-Mails auch, ein gescheites Game habe ich auch nicht… Mist.

Was macht man da? Ich könnte ausm Fenster in Richtung Karlsruhe schaun, dass 20 KM weiter nördlich liegt. Ausser flimmernden Lichtern sehe ich aber nichts. Wäre auf dauer auch langweilig. Sämtliche Blog’s meiner Kumpels bin ich auch schon durch.

Maaaaaaaaann ist das öde heute…

Rechts ist ein Link zu nem Chat, in dem ich mich aufhalte. Vielleicht ist Euch auch langweilig?
Ich bin da täglich ab 20 Uhr online…

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Datum: Freitag, 18. Januar 2008 20:15
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2 Kommentare

  1. 1

    Schlittschuh laufen ? In der Eishalle in Neureut ?
    Oh mann,da werden Erinnerungen geweckt.Ich hatte irgendwie verdrängt,dass es mich da regelmäßig auf die Fresse gelegt hat :-)
    Ich konnte ja eislaufen,nur das Bremsen habe ich nie gelernt.

    wenn ich das lese (ist übrigens sehr schön geschrieben) wird mein Heimweh wieder stärker.Es wäre zu schön wenn ich aus dem Fenster die Lichter der Karlsruher Innenstadt sehen könnte *seufz*

  2. 2

    Ich könnte mir schon gut vorstellen in die alte Heimat zurück zu ziehen. Da spielt Christiane aber nicht mit…
    Wir sind mal vor ein paar Jahren durch die Oststadt und Rintheim gefahren, da hat sich einiges verändert. Die Humboldtstr. ist z.B nicht mehr durchfahrbar. Vor meinem damaligen Haus ham se eine Chill-Oase mit Bänken und Blumenkübeln aufgestellt. Auf Sachen kommen die *kopfschüttel*

    War scheinbar ein echter Erfolg, das Schlittschuhlaufen. Sie konnte sich danach fast nicht mehr bewegen und wurde von Ihrer Nichte als MoF und Rentnerin bezeichnet ) .
    MoF = Mensch ohne Freunde… da Sie aus Desorientierung die Mitte der Schlittschuhhalle aufsuchte um Ihre Schwägerinnen wieder zu finden…

    Ich wollte früher immer bremsen können wie die Eishockeyspieler, so quer also. Habe ich aber nie begriffen wie das funktioniert…

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